Freitag, 8. Juli 2011

_ wächst

Nachdem unser verlässlicher und vernünftiger Jugendbetreuer Pater Eberhard es geschafft hat, den flüchtigen Martin, der mit dem Kunstbudget getürmt ist, am schweizer Flughafen, wo er, von Prostituierten umringt,  gerade mit einem gecharterten Flugzeug mit Innenausstattung aus Mahagoniholz, einem Pool voller Champagner und dem klangvollen Namen "die holde Kuh" nach Kuba aufbrechen wollte, wo er unter dem Namen "El Doctor Obscura" ein neues Leben anfangen wollte, den Faden verloren und den Satz einfach nicht mehr fertig geschrieben.

Somit konnten wir zumindest Teile des Stifungsbudgets retten, die wir sofort investiert haben, bevor noch andere Glaubensmitglieder auf dumme Gedanken kommen.


Obriges Werk trägt den Titel "Guitar Hero on LSD" und stammt vom renommierten Künstlerpaar Georgebert & Gill. Die beiden Briten Australier Schweizer Ausländer sorgen schon seit Jahren für ständig neue Impulse in der Welt der Kunst. Durch abstrakte Farbgestaltung und Anwendung visueller Techniken auf durchgehend hohem Niveau heben sie sich ab von dilettantischen Künstlern, die einfach ein x-beliebiges Foto in Gimp öffnen und so lange zufällige Filtereffekte darauf anwenden, bis ein seltsames, buntes Machwerk entsteht, das sie daraufhin auf ominösen Blogs irgendwelcher Religionsfanatiker als "Kunstwerk" propagieren.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Jubiläum

Zur Feier des 22. Posts auf diesem Blog haben wir den vorherigen Eintrag gelöscht, um jetzt wieder 22 Posts zu haben! HURRA!

Edikt #7: Erdbeeren

Im ganzen Wirbel rund um die diskordische Kunstsammlung könnte man glatt vergessen, wofür dieser Blog primär gedacht ist - Für päpstliche Edikte! Darum gleich folgender Beschluss:

Erdbeeren heißen ab sofort "Erdnichtbeeren", da sie keine wirklichen Beeren, sondern in der Tat Sammelnussfrüchte sind! (Ebenfalls erlaubt ist deshalb die Bezeichnung "Erdsammelnussfrucht".)

NEIN!


NEIN! Das ist kein Eintrag in dieses heilige Schriftstück!

NEIN! Es war nicht meine Absicht allen Lesern und Nichtlesern etwas mitzuteilen!

NEIN! Dieses Bild ist kein Bild der Kunstsammlung!


Mit diesen Worten präsentiere ich ihnen dieses Bild mit dem Titel '_2.0':




Mittwoch, 6. Juli 2011

Weitere Bilder

Da das Kunstbudget der ISADKK für _, die exklusive diskordische Kunstsammlung, relativ großzügig bemessen wurde, haben wir Bruder Martin, den päpstlichen Praktikanten, mit einem Koffer voller 500-Euro-Scheinen ins nächste Museum geschickt.


Als er 24 Stunden später noch nicht zurück war, mussten wir leider auf das diskordische Budget für Weltverbesserung und Friedenssicherung zurückgreifen, das wir vollkommen leerten, um weitere Kunstwerke zu beschaffen - Mit den 2,54 € konnten wir dann auch einige fabelhafte Stücke ergattern!

Die Skulptur trägt den Titel "Selchfleischmonster" und wurde aus biologischen Abfällen hergestellt, die zufällig das Aussehen eines gewöhnlichen, qualitativ minderwertigen Abendesssens in nicht näher genannten Nächtigungsanstalten angenommen haben.
Der Künstler ist unbekannt und höchstwahrscheinlich tot.

Dieses Meisterwerk stammt vom exzentrischen Künstler Baron von und zu und über und zwischendurch und außerdem und sowieso Kuchenschredder und hört auf den klangvollen Titel "I'm going crazy fleisch!"
Da es des Barons Werke im Sonderangebot (zwei zum Preis von einem!) gab, ist nun auch folgendes Bild teil von _:
Es nennt sich "Nein zum Euromillionenspiel!" und portraitiert auf wundersame Weise eine Darstellung von hoher Höhe, tiefer Tiefe und ziemlich viel dazwischen mit einer Vielschichtigkeit, die die von Mannerschnitten weit überschreitet. Kritiker sind sehr angetan von der energetischen Linienführung und der subtil gebrochenen Symmetrie.

Sonntag, 3. Juli 2011

Die Kunstsammlung wächst

Ein weiteres Werk gesellt sich zu unserer Kunstsammlung, die von Kritikern durchwegs als "excusez-moi" gelobt und von Fachzeitschriften bereits als "der neue Stern am Kunsthimmel" gepriesen wurde. 


Das Werk trägt den Titel "Grenzplankosten- und Deckungsbeitragsrechnung" und stammt vom italienischen Belgier Hans-Peter Backschink (1982 - 2051), derzeit wohnhaft in Dänemark und durch und durch Österreicher.

Das Werk wurde 1832 erstellt und nun für unsere Sammlung aufwändig restauriert.
Kritiker schätzen die ausgefallene Farbgebung und die vibranten Formen sowie die hochwertigen Texturen, die dem Gemälde eine neue Ebene der Tiefsinnigkeit verleihen

Derzeit wird der Wert des Werkes auf 15.000 € geschätzt.

Freitag, 1. Juli 2011

THIS IS SPARTA!!!!!! no wait, it's art...

Wir, die Hochheilige Gemeinschaft der Vereinigten und Delokalisierten sowie Desinteressierten Päpste der Ehrbahren Göttin Eris aka. Discordia e.V. haben uns NICHT entschiden Internationale Stiftung für die Anerkennung Diskordischer Künstler und deren Kunst, kurz ISADKK, wiederzuerwecken, da sie aus nicht näher bekannten und von dem Hohen Päpstlichen Rat vertuschten und wiederentdeckten Gründen der Korruption und Intolleranz gegenüber Kunst und deren Sinnhaftigkeit bereits in 3 Jahren wieder abgeschafft wurde.

Hier das erste Bild der Sammlung '_':